1. Kapok die pflanzliche Flauschefaser

    Kapok ist eine natürliche, rein pflanzliche Faser.

    Sie wird aus der Fruchtkapsel des tropischen Kapokbaums gewonnen und ähnelt auf den ersten Blick der Baumwolle.

     

    Der Kapokbaum ist einer der größten Bäume des tropischen Regenwaldes und kann Wuchshöhen bis zu 75 Meter erreichen.

    Während der junge Baum sich mit scharfen Stacheln schützt ist, hat der alte Baum einen glatten, grünen Stamm.

    In der Trockenzeit wirft der Kapokbaum die Blätter ab und bildet büschelweise wunderschöne Blüten.

    Die daraus entstehenden Früchte enthalten neben den Samen auch die feinen Kapokfasern.

    Wenn die Früchte reif sind öffnen sie sich um die Samen frei zu geben. Dabei lösen sich auch die Kapokfasern von der Fruchtwand.

    Kapok besteht zu 80% aus Lufteinschlüssen und ist damit die leichteste bislang bekannt Pflanzenfaser.

    Sie wird daher auch gerne als Pflanzenseide oder Pflanzenkaschmir bezeichnet.

    Durch die Lufteinschlüsse wirkt Kapok isolierend aber auch wärmeregulierend. Das macht Produkte aus Kapok sowohl bei Kälte als auch Wärme so angenehm zu tragen.

    Da die Kapokfasern eine natürliche Wachsschicht umgibt, welche die Faser wasserabweisend macht, galen die Kapokfasern lange Zeit als unverspinnbar und wurde nur als leichtes Füllmaterial genutzt.

    Als Polstermaterial z.B. in Seseln und Sofas aber auch als Füllung für leichte, atmungsaktive Bettdecken und Matratzen.

    Dies änderte sich erst, als man vor wenigen Jahren herausfand, dass Kapok sich in Mischung mit Baumwolle mit moderenen Techniken auch verspinnen lässt.

    Seit dem werden auch Bekleidung und Handstrickgarne mit dieser weichen Faser hergestellt.

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