1. Alpakawolle

    Alpakas sind Tiere der südamerikanischen Anden und kommen daher vorwiegend in Bolivien, Peru und Chile vor.

    Da die Alpakas in Höhenregionen von bis zu 5000m unter sehr extremen Bedingungen leben, ist ein warmes aber auch wärmeausgleichendes Fell für sie überlebenswichtig.

    Alpakawolle hat ein gutes Isoliervermögen und sehr gute wärmeausgleichende  Eigenschaften.

    So sind die Tiere bestens gegen Kälte, Wind, Nässe aber auch extreme Hitze gerüstet.

    Alpakas gibt es in 24 verschieden Naturfarben.

    Die Wolle der Alpakas ist daher sowohl für die Herstellung von leichter Sommerkleidung, als auch für angenehm wärmende Winterkleidung geeignet.

    Ihre Wolle ist kuschelig weich wie feiner Kaschmir und dabei leichter als als Schafwolle.

    Das Garn, das aus dieser feinen Wolle hergestellt wird ist fein, sehr leicht, flauschig und sehr, sehr warm.  Sie liegt so zart wie Kaschmirwolle auf der Haut.

    Trotz seiner Zartheit ist es aber bei fachgerechter Pflege zugleich sehr langlebig. Reine Alpakawolle entwickelt z.B. auch kein "Pilling".

    Gestrick aus Alpakagarnen verzieht sich durch das geringe Eigengewicht nicht so leicht und bleibt lange schön.

    Aus Alpakawolle kann man sehr schöne Sachen stricken, weben oder auch filzen.

    Der Filz aus Alpakagarn ist besonders weich und flauschiger als Wollfilz.

    In Südamerika werden seit Generationen Pullover, Handschuhe, Schals und Mützen aus diesem schönen, warmen Garn gefertigt.

    Hierzulande werden besonders Mützen und Schals für Kinder gerne aus Alpakawolle gefertigt, da diese auf der Haut nicht kratzt und schön warm hält.